Zuliefermesse: Starke US-Präsenz auf der Industrial Supply

Autor: Christian Fischer
Datum: 26.01.2016

Industrial Supply legt in Sachen Internationalität und Ausstellervielfalt deutlich zu

Während Zulieferunternehmen bislang nur als Lieferanten von Teilen fungierten, nehmen sie nun zunehmend eine Rolle als Entwicklungspartner an. Somit werden sie immer wichtiger für ihre Kunden. Nicht nur das Liefern, sondern auch zusammen Lösungen zu entwickeln steht im Vordergrund. Das geht aus der Industrial Supply, einer international führenden Leitmesse, im Rahmen der Industrial Supply deutlich hervor. Sie findet vom 25. Bis zum 29. April in Hannover statt und vermeldet bereits stark erhöhte Ausstelleranmeldungen, insbesondere aus den USA. Deren Themen sind unter anderem Leichtbau, Werkstoff-Know-how und Metall. Die Industrial Supply bietet verschiedene konkurrierende und sich ergänzende Verfahren und Werkstoffe. Ihre unterschiedlichen Themenschwerpunkte bilden die Struktur der Messe.

In Halle 4 der Industrial Supply werden die Massiv- und Blechumformer sowie die Initiative Massiver Leichtbau vertreten sein. Auch die US-amerikanischen Unternehmen sind größtenteils an Gemeinschaftsständen in dieser Halle zu finden. In Halle 5 wird die deutsche Gießereiindustrie ihr Leistungsportfolio vorstellen. Diesbezüglich wird es verschiedene neue und internationale Gemeinschaftsstände geben. Dänemark, Portugal, Tschechien, die Türkei, Thailand, Hongkong und China werden jeweils an Gemeinschaftsständen anzutreffen sein. Auch Pakistan wird erstmals mit einer Präsenz von 500 Quadratmetern dabei sein.

Der Leichtbau wird verstärkt in der Halle 6 vertreten sein. Die Fläche des Leichtbaus wird immer größer, wodurch seine Wichtigkeit unterstrichen wird. In Halle 6 werden dann Kompetenzen und Know-how der Leichtbauindustrie vermittelt. Diese Rolle wird zum Beispiel das Werkstoff- und Leichtbau-Forum übernehmen. Weiterhin will man mit Hilfe verschiedener namhafter Unternehmen eine Supply Chain abbilden. Dieses Projekt läuft unter dem Namen „Emotional Engineering“.

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C.Fischer