Rofin reagiert auf steigende Nachfrage von Faserlasern

Autor: Christian Fischer
Datum: 08.07.2016

Ein Produktionskapazitätenausbau soll die Durchlaufzeiten optimieren

Als Antwort auf die steigende Nachfrage von Faserlasern hat der Laserhersteller Rofin an seinem Hamburger Standort eine weitere Montagelinie installiert. Die industrielle Produktion hat das in den Lasern verborgene Potenzial erkannt, was für Rofin den Ausbau der vorhandenen Produktionskapazitäten bedeutet.

Der Laserhersteller liefert seit 2009 eigens produzierte Hochleistungsfaserlaser und hat bis heute über 1.000 Laser im Leistungsbereich zwischen 500 und 8.000 W ausgeliefert. Vor rund drei Jahren stellte Rofin seine Faserlaserfertigung auf das Prinzip der „Lean-Production“ um und gewann somit eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten bezüglich der Leistungsklassen sowie verschiedener Laservarianten. Die Umstellung verhalf dem Hersteller zu einer größeren Freiheit in der kundenorientierten Fertigung.

Insbesondere Faserlaser mit einer vergleichsweise niedrigen Leistung genießen aktuell eine größere Popularität, weshalb der Produktionskapazitätenausbau Abhilfe schaffen soll. „Bei der neuen Fertigungslinie handelt es sich um eine sortenreine Fertigungslinie, in der ausschließlich Kompaktlaser mit einer Einheit, also momentan Faserlaser bis zu 2 kW, montiert werden“, erklärt Dr. Joachim Käselau, Leiter Produktion und Logistik bei ROFIN in Hamburg. Durch die 30-prozentige Erhöhung der Montageplatzanzahl werden abgesehen von den Produktionskapazitäten auch die Durchlaufzeiten für die leistungsschwächeren Laser verbessert.

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