Kaufland optimiert Beschaffung und Marketing durch EMD

Autor: Christian Fischer
Datum: 02.02.2016

Die führende Allianz soll die Marktdurchdringung sowie den Absatz stärken

Philippe Gruyters / Quelle: obs/EMD – European Marketing Distribution

Philippe Gruyters / Quelle: obs/EMD – European Marketing Distribution

Kaufland, ein deutsches Einzelhandelsunternehmen, will Teile seiner Warenbeschaffung verbinden. Dabei geht es insbesondere um die osteuropäischen Standorte in Tschechien, der Slowakei, Polen, Kroatien, Rumänien und Bulgarien. Unter Einbezug der European Marketing Distribution (EMD), welche eine führende Rolle unter Einkäufern besitzt, will Kaufland die Vertriebs- und Marketingchancen seiner Markenhersteller in Osteuropa weiter erhöhen. Die EMD hat ihren Sitz in Pfäffikon, Schweiz, und verstärkt durch die aktuelle Kaufland-Entscheidung ihre führende Rolle unter den europäischen Einkaufs- und Marketingallianzen. So hatte sich auch die Walmart-Tochter Asda Anfang des Jahres der Gruppe angeschlossen. Somit umfasst die EMD nun einen europaweiten Gesamtumsatz von 178 Milliarden Euro, ist in 19 Ländern aktiv und agiert für rund 500 Handels-Unternehmen.

„Seit vielen Jahren sind wir bereits in der EMD-Allianz engagiert. Aufgrund unserer starken Position auch in den osteuropäischen Absatzmärkten tragen unsere dort erzielten und jetzt in der EMD zusammengeführten Beschaffungs-und Marketingvolumen dazu bei, die Absatzchancen der Markenartikelindustrie in Tschechien, der Slowakei, Polen, Kroatien, Rumänien und Bulgarien noch einmal zu erhöhen und künftig in partnerschaftlicher Zusammenarbeit eine noch stärkere, kundennahe Marktdurchdringung zu erreichen.“, sagt Frank Hirnschal, als Vorstandsmitglied bei Kaufland für das Warengeschäft, die Eigenmarken und das Marketing zuständig. Kaufland gehört aktuell in sechs osteuropäischen Ländern zu den Marktführern im FMCG-Geschäft (Fast-moving consumer goods). Rund 1.200 Kaufland-Filialen existieren europaweit.

„Die Zusammenführung von Beschaffungsvolumina und Marketing-Aktivitäten auf der Europaebene bringt allen Beteiligten nur Vorteile: Der Marktauftritt und Distributionsgrad unserer EMD-Mitglieder wird genauso wie der unserer Industriepartner nachhaltig und kundennah gestärkt. Von der führenden Rolle der EMD unter Europas Einkaufs- und Marketing-Allianzen können Händler, Hersteller und die Kunden immer nur profitieren.“, so EMD-Geschäftsführer Phillippe Gruyters über die Bündelung des Kaufland-Osteuropavolumens in der EMD.

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C.Fischer