Engelbert Strauss erhält Europäischen Logistik-Preis

Autor: Osman Cetinkaya
Datum: 18.04.2016

Synergie zwischen Roboter und Mensch werden genutzt

In Zusammenarbeit mit seinem Partner Blg Logistics setzt das Unternehmen Engelbert Strauss in seinem neugeschaffenen Retourenlager in Frankfurt auf innovative Lösungen. Dabei transportieren 75 Roboter rund 800 Regale mit Ware vollautomatisch zu fest installierten Arbeitsplätzen der Mitarbeiter. QR-Codes am Boden und eine intelligente Software dienen den Robotern als Orientierung.

Diese innovative Lösung beschert Engelbert Strauss nach dem Deutschen Logistik-Preis 2015 nun auch den Europäischen Logistik-Preis 2016. Diese Auszeichnung wird jährlich von der European Logistic Association (ELA) in Brüssel vergeben und prämiert Unternehmen europaweit mit den besten Logistikkonzepten.

„Wir freuen uns sehr über diesen renommierten Logistik-Preis und möchten uns bei unserem langjährigen Partner für die effiziente Zusammenarbeit bedanken. Auch in Zukunft möchten wir erfolgreich mit Blg Logistics kooperieren“, so Matthias Fischer, Leiter Operative Projekte bei Engelbert Strauss.

Die neue Lösung verdeutlicht einmal mehr, dass Mensch und Maschine sich sehr gut ergänzen und unterstützend zusammenarbeiten können. Bei dieser Zusammenarbeit steht dennoch die menschliche Beurteilung der retournierten Ware im Vordergrund und wird lediglich durch die Warenbewegung der Roboter unterstützt. Dadurch soll der Mitarbeiter entlastet und ein angenehmeres Abreiten ermöglicht werden.

Neben dem raschen Versand steht dem Unternehmen auch der sofortige Umtausch der Ware im Vordergrund. Da der unternehmerische Schwerpunkt auf größenbezogene Artikel wie beispielsweise Schuhen und Bekleidung liegt, ist es hierbei wichtig einen effizienten Ablauf der Retoure einzuführen.

„Der Einsatz und die Weiterentwicklung neuester Technologien ist für unseren Unternehmenserfolg von großer Bedeutung. Hierfür braucht es kluge Köpfe. Neben dem umfangreichen Ausbildungs- und Studienangebot, ist eine noch intensivere Zusammenarbeit mit technischen Universitäten geplant“, ergänzte Steffen Strauss.

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