DHL schließt Planung für verbessertes Verkehrsnetz erfolgreich ab

Autor: Christian Fischer
Datum: 04.07.2016

Entwicklungen bedeuten Zeit- und Kostenvorteile für DHL-Kunden

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DHL Freight, Anbieter für Straßenverkehre in Europa, will sein Verkehrsnetz in Zukunft noch enger knüpfen. In Duisburg-Rheinhausen gab DHL Freight im Zuge einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Duisburger Hafen AG (duisport) bekannt, dass die Verbindungen zwischen Asien, Europa und Nordafrika weiter ausgebaut werden sollen. Bei dem Vorhaben handelt es sich unter anderem um ein Schienenverkehrsangebot für Stückgutverkehre sowie eine mögliche Konsolidierung von Sendungen im DHL Freight Terminal Duisburg. Die soll den Aufbau internationaler Lieferketten unkomplizierter halten und Kostenvorteile schaffen. Duisburg bietet sich als entsprechender Standort an, da es über eine gute verkehrsgeographische Lage verfügt, nah an den europäischen Wirtschafsträumen liegt und mit guten Logistik-Verbindungen sowie einer starken Infrastruktur überzeugt.

„Die Nutzung der Schiene als Transportweg zwischen Asien und Europa hat sich bei DHL als Lösung bestens bewährt und wird von unseren Kunden als eine echte Alternative sehr gut angenommen. Der Standort Duisburg spielt dabei als Drehscheibe eine wesentliche Rolle. Kürzere Wege zu den Kunden und exzellente Intermodalanbindungen bieten viele Chancen schneller zu liefern und Kostenvorteile zu erzielen. Wir werden diesen Bereich daher konsequent ausbauen. Durch unsere neuen LCL-Produkte um DHL Railconnect können wir hervorragend die Stärken unserer Landverkehr-Netzwerke im Sinne unserer Kunden nutzen“, sagt Amadou Diallo, CEO DHL Freight. „Und das bis nach Nordafrika. Es gibt bereits Kunden, deren Warenströme wir so aus China via Europa nach Tunesien über die multimodale Kombination Straße/Schiene/Short-Sea abwickeln“.

Nach der geplanten Erweiterung sollen DHL-Kunden wöchentlich festgelegte Abfahrten zwischen Duisburg und chinesischen Wirtschaftszentren in der Küstenregion in Anspruch nehmen können. Darüber hinaus soll die Verknüpfung mit intermodalen Verbindungen innerhalb Osteuropas ermöglicht werden. Da in Duisburg Verbindungen nach Europa in alle Himmelsrichtungen existieren, ist gesichert, dass ein Weitertransport problemlos möglich ist.

„Als wichtigster Hub im europäischen Hinterland verbinden den Duisburger Hafen 400 Züge pro Woche mit über 80 direkten Zielen in Europa und Asien. Durch das breite Angebot an logistischen Dienstleistungen am Standort bietet Duisburg damit die ideale Ausgangsposition, um Bahntransporte direkt vor Ort abzufertigen und einen effizienten Vor- und Nachlauf sicherzustellen“, betont Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. „Unser umfassendes intermodales Netzwerk trägt wesentlich dazu bei, dass sich Duisburg in den letzten Jahren als zentraler Start- und Zielpunkt für die transkontinentalen Zugverbindungen zwischen China und Europa etabliert hat. Gemeinsam mit Partnern wie DHL leisten wir einen aktiven Beitrag zur weiteren Entwicklung dieser Routen und stärken damit die Funktion Duisburgs als führende Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa“.

So will DHL dafür sorgen, dass durch die logistische Infrastruktur die Verzollung nach Europa abgewickelt und dann auf ein Palettennetzwerk zurückgegriffen werden kann. In das Portfolio spielt allerdings ebenfalls das dichte und gut organisierte europäische Straßennetzwerk. Nun sieht es aus, als würden DHL-Kunden künftig sowohl in Zeit- als auch in Kostenbereichen Vorteile haben, wenn der Landweg erst einmal ausgebaut ist.

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C.Fischer