776 Meter Containertunnel optimieren Lagerkapazität des CTA

Autor: Ralf Windmüller
Datum: 30.08.2016

Container

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Die Tunnel dienen der vereinfachten Wartung von Kühlcontainern

Das Container Terminal Altenwerder (CTA) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) nimmt künftig fünf weitere Tunnel für die Wartung von Kühlcontainern in Betrieb. Die hinzugewonnene Lagerkapazität entspricht dabei einem Viertel Lagerblock. Eine Tochtergesellschaft der HHLA, die Hamburger Container- und Chassis-Reparatur-Gesellschaft mbH (HCCR), ist für die Errichtung der Tunnel verantwortlich. Die Wartung der Kühlcontainer erfordert den Zugang zu Lagerblöcken, wozu bisher bestimmte Fahrstraßen freigehalten wurden. Diese genutzte Straßenfläche kann nun als Lagerungsfläche für mehr Container genutzt werden. Die gesamte Tunnellänge beläuft sich auf 776 Meter, wobei zwei Tunnel über die gesamte Länge eines Lagerblocks und drei weitere über jeweils einen halben Lagerblock reichen. Das 1,5 Mio. Euro teure Projekt hatte mit unter den Tunneln liegenden Leitungstrassen und Versorgungsleitungen zu kämpfen.

„Gerade bei hoher Belastung des Terminals benötigen wir jeden verfügbaren Stellplatz. Mit der zusätzlichen Kapazität sind wir noch besser in der Lage, die durch die zunehmende Zahl von großen Schiffen ausgelösten Belastungen abzudecken und unseren Kunden eine hohe Produktivität anzubieten. Die Umsetzung der Baumaßnahme bei laufendem Betrieb hat alle Beteiligten vor größere Herausforderungen gestellt. Umso erfreulicher ist es, dass HCCR den vorgegebenen Kostenrahmen eingehalten und auf alle Anforderungen flexibel reagiert hat“, kommentiert Oliver Dux, Geschäftsführer des Container Terminals Altenwerder, die zusätzliche Lagerkapazität.

„Mit dem Bau der Tunnel am CTA haben wir einmal mehr unsere Kompetenz auch jenseits unseres Kerngeschäfts unter Beweis gestellt. Anders als bei vergleichbaren Projekten in anderen Häfen konnte die Tunnellösung am CTA nicht von Anfang an bei der Konzeption des Terminals berücksichtigt werden. Es musste vielmehr eine an die örtlichen und betrieblichen Gegebenheiten angepasste, vollständig demontierbare Tunnellösung gefunden und hergestellt werden“, so Dr. Georg Böttner, Geschäftsführer von HCCR.

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R.Windmueller