Whitepaper: Chancen und Herausforderungen der smarten Supply Chain

Autor: Sebastian Thelen
Datum: 02.09.2016

Lünendonk und Lufthansa Industry Solutions betonen die Wichtigkeit der Supply Chain 4.0

Die Begriffe Smart Factory und Industrie 4.0 sind in aller Munde, doch die Auswirkungen auf die Supply Chain sowie die Anforderungen einer digitalisierten Supply Chain bleiben oft unbeachtet. So wird die Digitalisierung meist nur in der Produktion berücksichtigt, während digitale Optimierungspotenziale in der Logistik zu kurz kommen. Dabei sind diese für ein gelungenes Industrie 4.0-Konzept unabdingbar.

Bei einer sogenannten „smarten Supply Chain“ soll sich Ware künftig selber ihren Weg suchen können, wodurch Transport und Auslieferung vereinfacht werden. Das aktuelle Lünendonk-Whitepaper „Intelligente Logistikdienstleistungen für die Fertigungsindustrie“ thematisiert die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation in der Fertigungsindustrie.

„Agile Wertschöpfungsnetzwerke zwischen OEM, Zulieferern, Logistikdienstleistern und in B2B-Branchen dem Handel als Abnehmer sind eine wichtige Kooperationsform der zukünftigen Fertigungsindustrie“, sagt Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk und Autor des Whitepapers. „Intelligente Logistikketten, also Smart Supply Chains, bilden in diesem System aus digital verbundenen Entwicklungs-, Produktions- und Kommunikationsplattformen sowie standardisierten, portablen Datenformaten die Voraussetzung dafür, die steigende Komplexität der Fertigungsprozesse zu managen.“ Einer der Vorteile einer solchen Supply Chain bestehe in dem Erlangen von Transparenz entlang der gesamten Lieferkette. So können logistische Prozesse optimal gesteuert werden.

Bernd Appel, Geschäftsführer Lufthansa Industry Solutions, geht davon aus, dass die Komplexität der Projekte zur Digitalisierung der Supply Chain im Rahmen einer Fertigungsindustrie 4.0 weiter steigen wird: „Die Fabrik der Zukunft ist ein komplexes Netzwerk, in dem die einzelnen Bereiche miteinander kommunizieren, über alle Hierarchien hinweg. Viele Unternehmen sind bereits auf einem guten Weg, haben in Teilbereichen Industrie-4.0-Lösungen erfolgreich eingeführt, Teile ihrer Lieferketten digitalisiert und mit Zulieferern und Logistikdienstleistern vernetzt. Der Logistik- und Transportbranche kommt dabei eine Sonderstellung zu, da sie an jeder Warenbewegung der Lieferkette beteiligt ist. Wer jetzt die Weichen richtig stellt, kann sich Wettbewerbsvorteile sichern und darüber hinaus zu einem zentralen Koordinator der Lieferkette werden.“

Das Whitepaper kann kostenfrei unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://lufthansa-industry-solutions.de/fileadmin/user_upload/files/de/LH_IND/Whitepaper_Supply_Chain.pdf

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S.Thelen