Supply Chain: Kooperation im Risikomanagement

Autor: Markus Rosenzweig
Datum: 19.11.2015

Supply Chain News

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Tradeshift und riskmethods kooperieren

Die Unternehmen „Tradeshift“ und „riskmethods“ haben bekannt gegeben, dass sie in Zukunft kooperieren werden. Dabei beläuft sich die Kooperation auf den Austausch von Daten und die Bereitstellung von Plattformen für das jeweils andere Unternehmen.

Die Unternehmen

 
Tradeshift stellt ein globales Netzwerk zur Verfügung, welches Käufer und Zulieferer miteinander verbindet. Riskmethods bietet eine umfassende Supply Chain Risikomanagement Lösungen an, welche Gefährdungspotentiale durch modernste Technologie früh erkennen soll.

Kooperationsinhalt

 
Daten aus der SaaS (Software as a Service) Lösung „Supply Risk Network“ von riskmethods werden nun in die Lösungen von Tradeshift integriert. So sollen entscheidende Prozesse und Vorgänge optimiert werden, um die Supply Chain bestmöglich zu schützen. Als Gegenleistung können riskmethods Kunden die B2B-Kollaborationsplattform von Tradeshift nutzen, um Transparenz über ihre Lieferantenstrukturen zu bringen.

Gefahren

 
Lieferketten werden durch die fortschreitende Globalisierung gefährdet. Sie werden instabil und anfällig für Störungen, insbesondere im Prozessablauf. Und diese Störungen bringen unter Umständen große Probleme mit sich. So kann ein Resultat der Produktionsstopp sein und auch Vertragsstrafen sind möglich. Daraus gehen in den meisten Fällen Umsatzeinbußen hervor, welche dem Unternehmen enorm schaden können. In Anbetracht dieser Tatsachen ist die Transparenz in der Supply Chain obligatorisch. Je weniger Transparenz, desto mehr Risiken können entstehen. Dagegen wollen die Unternehmen Tradeshift und riskmethods mit ihrer Zusammenarbeit vorgehen. Sie wollen Unternehmen bei ihrem Supply Chain Risikomanagement unterstützen.

„Mit der Integration der Risikoinformationen von riskmethods in die Tradeshift Plattform schützen wir unsere Kunden vor überraschenden Umsatzeinbrüchen, Strafzahlungen oder Imageschäden“, erklärt Andreas Thonig, Country Manager DACH bei Tradeshift.

Lösungen

 
Es erfolgt im Grunde genommen ein Daten- und Leistungsaustausch zwischen den beiden Unternehmen. Dieser führt dazu, dass sich die Daten optimal ergänzen und dem Kunden eine umfassende Risikoanalyse ermöglichen. Diese Analyse basiert auf bestimmten Risikoprofilen, welche in Summe die Probleme und Gefahren erkennen können. Die Risikoprofile, welche aus dem Supply Risk Network hervorgehen, bereichern die Tradeshift Plattform. Sie sollen beim Einkauf und der Lieferantenprüfung helfen. Es gibt bis zu 80 Risikoindikatoren, welche auf die bestehende Situation angewendet werden können, um Risiken zu entlarven. Viele Komponenten werden berücksichtigt, um Gefahren letztendlich zu minimieren. So kann unvorhersehbaren Krisen schnell entgegengewirkt werden. Maßnahmen sind beispielsweise das schnelle Abrufen von real-time Risikodaten, die Visualisierung von End-to-End Lieferketten und Analytik zur Identifizierung von Präventionspotentialen.

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