Lünendonk veröffentlicht Automotive-Radar 2016

Autor: Duran Sarikaya
Datum: 14.06.2016

Automotive-Unternehmen müssen aufholen, um ihre Ziele zu erreichen

120 Automotive- und 25 Beratungsunternehmen befragte die Lünendonk GmbH im Zuge des „Lünendonk-Automotive-Radar 2016 – Trends und Entwicklungen in der Automotive-Industrie“. Das Ergebnis: Die Automotive-Industrie fokussiert sich in Zukunft auf Emissionsreduzierung und leidet gleichzeitig unter einem Handlungsdruck durch den digitalen Wandel. Zusätzlich seien externe Dienstleister für Unternehmen der Automotive-Branche unverzichtbar.

Über zwei Drittel der Automotive-Unternehmen definieren „Leichtbau“, „CO2-Reduzierung“, “Steigerung der Nachhaltigkeit“ und „neue Antriebsarten“ als die Top-Einflüsse der nächsten zwei Jahre. In Bezug auf die Emissionsreduzierung soll aber auch die Digitalisierung umgesetzt werden.

„Der digitale Wandel hat Einfluss auf das gesamte Unternehmen. Diese Entwicklung führt dazu, dass sich die Automobilhersteller mit zahlreichen Fragen beschäftigen müssen – angefangen bei der Strategie zum Geschäftsmodell über IT-Themen, rechtliche Aspekte und die Cyber-Security-Risiken bis zu klassischen betrieblichen Fragestellungen hinsichtlich der Organisation“, äußert sich Jonas Lünendonk, geschäftsführender Gesellschafter und Autor der Studie. „Hier gilt es, Rahmenbedingungen für eine flexiblere und schnellere Zusammenarbeit intern sowie für die Zusammenarbeit mit Partnern und Zulieferern zu schaffen. Dazu gehört es auch, entsprechende finanzielle und personelle Ressourcen sowie neu justierte Organisationsformen zur Verfügung zu stellen.“

Die Voraussetzungen für eine Anpassung an den digitalen Wandel scheinen gegeben. 84% der Zulieferer und 74% der OEMs (Original Equipment Manufacturer) möchten in den kommenden Jahren einen hohen bis sehr hohen Digitalisierungsgrad erreichen. Doch eine konkrete Strategie hat nur ein Fünftel der Unternehmen, nur 44% verfügen über Teilbereichsstrategien. Hier muss die Automotive-Branche aufholen, um ihre Ziele, welche aus stärkeren Kundenbeziehungen, der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und der Steigerung von Flexibilität sowie Effizienz besteht, erreichen zu können.

Auch externe Dienstleister stehen für die Studien-Teilnehmer hoch im Kurs. Diesbezüglich muss allerdings spezielles branchenspezifisches Know-How vorhanden sein. „Hier erweist sich die Zusammenarbeit mit spezialisierten Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen als ein wichtiges Element der Projektumsetzung, um die benötigten Kompetenzen schnell und flexibel zu erhalten“, so Lünendonk. „Durch die Erfahrung der Berater und IT-Experten haben die Automotive-Unternehmen Zugang zu Wissen, das sie bisher selbst nicht vorhalten wollten oder konnten.“

Die vollständige Studie können Sie unter folgendem Link kostenlos herunterladen:
http://luenendonk-shop.de/Luenendonk-Publikationen/

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D.Sarikaya