Konjunkturmeldung – 4. Stimmungsmonitor Mittelstand 4. Quartal / 2013

• Stimmungsaussichten leicht gesunken

• Trend zur Schaffung neuer Jobs rückläufig

• Schwache Unternehmen bewerten Einkauf als schwach

Düsseldorf, 30.01.2014 – Kloepfel Consulting hat im vierten Quartal 2013 zum vierten Mal den Stimmungsmonitor Mittelstand unter 804 Unternehmen zwischen 10 und 500 Millionen Euro erhoben. Von den Beteiligten war knapp jeder Zweite ein Einkaufsmanager (47%), gut jeder Dritte Geschäftsführer oder Gesellschafter (35%) und 18% waren anderen Abteilungen zuzuordnen.

Wirtschaftliche Stimmungsaussichten leicht gesunken

Von den Teilnehmern bewerten 64% die wirtschaftlichen Aussichten ihres Unternehmens für die kommenden sechs Monate als gut bis sehr gut. Damit ist die Stimmung um sechs Prozentpunkte gegenüber dem 3. Quartal 2013 gesunken, da waren noch 70% der Befragten optimistisch. Gut jeder vierte Befragte (27%) blickt verhalten auf die kommenden sechs Monate, ein wenig mehr als im 3. Quartal 2013. 6% bewerten die Zukunft ihres Unternehmens als schlecht bis existenzgefährdend, im Zeitraum August bis September 2013 waren dies noch 8%.

Trend zur Schaffung neuer Jobs rückläufig

Jeder zweite Befragte stuft die Arbeitsplätze als sicher ein. Im dritten Quartal 2013 teilten nur 43% diese Meinung. Nur noch rund jeder fünfte Teilnehmer (22%) geht von der Schaffung neuer Jobs aus. Im 3. Quartal 2013 folgten noch 38% dieser Einschätzung. Damit ging der Trend zur Schaffung neuer Jobs um 16 Prozentpunkte zurück. 7% der befragten Manager rechnen mit der Einführung von Kurzarbeit und 8% denken, dass der Abbau vieler Stellen droht. Diese Zahlen sind beinahe unverändert zum Quartal zuvor.

Starke Unternehmen haben einen starken Einkauf

67% der Teilnehmer von Unternehmen mit sehr guten Prognosen bewerten ihren Einkauf als stark bis sehr stark. Auffällig ist, dass mit sinkenden Aussichten für das Unternehmen der Einkauf als umso schwächer bewertet wird. Bei jenen Unternehmen mit mäßigen Aussichten bewerten nur noch 43% der Teilnehmer den Einkauf als stark bis sehr stark. Bei Unternehmen mit schlechten Prognosen sind dies nur noch 23%. Und bei Unternehmen deren Existenz gefährdet ist, finden nur 15% der Teilnehmer ihren Einkauf stark bis sehr stark aufgestellt.

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