Eklatante Lücke zwischen Einkäuferinnen und Einkäufern

Kloepfel Recruiting und die Einkaufsberatung Kloepfel Consulting haben vom 1.-12. Juni eine Studie zu Gehältern im Einkauf erhoben. Teilgenommen haben 794 Personen aus Deutschland, davon über die Hälfte Einkäufer, 40 % Einkaufsleiter und 3 % COOs. Letztere wurden aufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen in den Statistiken nicht berücksichtigt.

Die befragten Einkäufer der Studie kamen zu jeweils 18% aus dem Maschinen- und Anlagenbau und der Automotive-Branche, aus dem Handel hingegen rund jeder Zehnte.

Die höchsten Gehälter finden sich im Automotive mit durchschnittlich 65 306 Euro wieder, dahinter steht Health Care mit 64 300 Euro und der Sonderfahrzeugbau mit 63 750 Euro. Zum Vergleich: Das niedrigste Durchschnittsgehalt lag mit 52 706 € bei Dienstleistungsunternehmen und damit 12 600 Euro weniger als im Automotivebereich.

Bei den Einkaufsleitern ist die Branchenkonzentration ähnlich gelagert, jedoch liegt der Maschinen- und Anlagenbau mit 24 % deutlich über dem Anteil der Automotive-Branche von 12 %. Beim branchenüblichen Gehalt gibt es jedoch Unterschiede. So verdienen die befragten Einkaufsleiter in Pharmaunternehmen im Schnitt 112 375 Euro. Der Unterschied zum niedrigsten Gehalt, dem des Sonderfahrzeugbaus, beträgt somit 36 325 Euro.

Von den befragten Einkäufern waren weniger als ein Fünftel weiblich. Auch die Gehaltsunterschiede sind von Interesse. So verdienen die befragten Einkäuferinnen im Schnitt 15% weniger als ihre männlichen Kollegen, auf das durchschnittliche Jahresgehalt gerechnet sind das 9268 Euro Unterschied. Den kompletten Gehaltsreport können Interessierte unter diesem
Link ohne Anmeldung herunterladen.

Quelle: www.industrie.de

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