Einkäufer Gehaltsreport 2016 Österreich: Gehälter stagnieren

Auswertung für Österreich

Die Einkaufsberatung Kloepfel Consulting hat zusammen mit ihrem Partner „Wer liefert was“ (www.wlw.de) und Kloepfel Recruiting vom 01.04.2016 bis zum 02.05.2016 die Gehälter im Einkauf abgefragt. Rund 2.000 Einkäufer und Einkaufsleiter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an dem Report teil. Aus Österreich verzeichnen wir 151 Teilnehmer.

Diese Presseinformation fasst die Ergebnisse aus Österreich zusammen:
Letztlich lässt sich feststellen, dass Einkäufer und Einkaufsleiter von 2015 auf 2016 keine signifikanten Gehaltssteigerungen bekommen haben. Zum einen gehen wir aufgrund der verschiedenen weltweiten Krisen davon aus, dass die Unternehmen bei Gehaltssteigerungen zurückhaltender geworden sind. Zum anderen empfehlen wir den Einkaufsmanagerinnen und Einkaufsmanagern sich im Unternehmen besser zu positionieren. Etwa durch das Einführen neuer Einkaufstechnologien, Fortbildungen oder schlicht besseres Netzwerken im Unternehmen. Gerade Industrie 4.0 bietet den Neugierigen und den Netzwerkern unter den Einkaufsmanagern enorme Karrierepotenziale. Daher sollten sich Einkäufer auch hier unbedingt weiterqualifizieren.

Frauen werden benachteiligt
Betrachtet man die Gehälter nach Geschlecht, sind enorme und ungerechtfertigte Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen offensichtlich. Österreichische Einkäufer werden demnach mit 20% besser vergütet als ihre weiblichen Kolleginnen. Einkaufsleiter erhalten knapp 35.000 Euro mehr Gehalt als Einkaufsleiterinnen.

Leistung wird belohnt
Erfreulich ist festzustellen, dass Einkäufer und Einkaufsleiter die nach Leistung bezahlt werden, auch mehr verdienen. Die Einkäufer, die nach Leistung bezahlt werden, erhalten beispielsweise in Österreich ein durchschnittliches Gehalt von 60.310 Euro, Einkaufsleiter 92.780 Euro. 48.030 Euro beziehungsweise 64.660 Euro verdienen Einkäufer und Einkaufsleiter dagegen mit einem Festgehalt.

Gehalt nach Ausbildungsgrad
Jeder fünfte österreichische Einkäufer und jeder fünfte Einkaufsleiter haben ein Studium absolviert. Dabei erhalten Einkäufer mit abgeschlossenem Studium ein durchschnittliches Gehalt von 57.140 Euro und Einkaufsleiter 87.570 Euro. Einkäufer mit Ausbildung erhalten bis zu 8.560 Euro weniger, bei Einkaufsleitern mit Ausbildung sind es sogar 20.550 Euro.

Gehalt nach Alter
Bezüglich des Alters haben österreichische Einkäufer zwischen 18 und 25 Jahren mit 38.110 Euro das niedrigste Gehalt. Einkäufer zwischen 41 und 50 verdienen mit 56.450 Euro in ihrer Position am besten. Bei Einkaufsleitern sind es mit 83.670 Euro die über 51-jährigen.

Den kompletten Einkäufer-Gehaltsreport 2016 können Sie kostenfrei über folgenden Link herunterladen:
http://www.kloepfel-consulting.de/gehaltsreport-2016/

Weitere Branchen-News sowie die wichtigsten Ergebnisse des Einkäufer-Gehaltreports finden Sie auf: https://www.wlw.de/de/inside-business

Über die Kloepfel Group – Der Full-Service-Dienstleister für den Einkauf

Die auf ganzheitliche Einkaufsoptimierung spezialisierte Kloepfel Group optimiert und digitalisiert den Einkauf mittelständischer Unternehmen.

So wurde Kloepfel Digital Transformation gegründet, um alle manuellen Prozesse im Einkauf für Industrie 4.0 mittels IT, Beratung und Qualifizierung zu digitalisieren.

Ein weiterer wichtiger Pfeiler der Kloepfel Group ist die mehrfach ausgezeichnete Einkaufsberatung Kloepfel Consulting. Kloepfel Consulting wurde 2007 gegründet und ist heute mit rund 500 Mandanten, 170 Mitarbeitern und einem Gruppenumsatz in Höhe von 19 Mio. Euro eine der am schnellsten wachsenden Beratungsgesellschaften für Einkaufs- und Supply Chain Optimierung für den deutschsprachigen Mittelstand. Dabei wurden bis heute mehr als 8,7 Mrd. Euro Einkaufsvolumen bearbeitet und rund 5.836 Lieferanten in über 132 Ländern auf 100%iger Erfolgsbasis qualifiziert und verhandelt.

Kloepfel Recruiting wiederum ist der größte Recruiting-Spezialist für den Einkauf und das Supply Chain Management.

Die ebenfalls an die Kloepfel Group angeschlossene Cost Control GmbH macht die Kostenstrukturen von Produkten mit der gleichnamigen Software Cost Control transparent.

Über „Wer liefert was“
„Wer liefert was“ ist der führende B2B-Marktplatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als meistbesuchte Internetplattform für den professionellen Einkauf bietet wlw Zugriff auf Millionen von Produkten und Dienstleistungen im B2B-Segment. Auf wlw.de, wlw.at und wlw.ch treffen monatlich 1,3 Millionen Einkäufer mit echtem Bedarf auf rund 540.000 Lieferanten, Hersteller, Händler und Dienstleister in rund 47.000 Kategorien. Die präzise und einfache Suche liefert Einkäufern jeden Monat verlässliche Informationen zu Unternehmen und ihren Produktportfolios – inklusive aktueller Kontaktdaten. Das Angebot von wlw ist für Einkäufer und als Standardprofil für Inserenten kostenfrei. „Wer liefert was“ hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt 200 Mitarbeiter. Das Unternehmen wurde 1932 gegründet und gab als erster Anbieter gedruckte Nachschlagewerke für gewerbliche Einkäufer heraus. Seit 1995 bietet wlw seine Services ausschließlich online an. Weitere Artikel, Informationen, Pressemitteilungen sowie Downloads finden Sie hier und im wlw Blog.

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