Kunden-Interview mit Wieland-Electric

Kloepfel Magazin Dezember 2014

Einkaufsoptimierung bei einem Familienunternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie

wielnadÜber das Unternehmen

Die Wieland Electric GmbH ist ein mittelständisches, rein in Familienbesitz befindliches Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie mit Stammsitz in Bamberg. Die Firma Wieland, die im Jahr 2010 ihr 100-jähriges Bestehen feiern konnte, zählt zu den Pionieren der elektrischen Verbindungstechnik. Das international ausgerichtete Familienunternehmen, Marktführer im Bereich steckbarer Installationstechnik für Zweckgebäude, unterhält weltweit Tochtergesellschaften sowie neben den Fertigungslinien in Bamberg auch Produktionseinheiten in Tschechien und China. Die Wieland Holding, der seit 1998 auch die STOCKO Contact GmbH & Co. KG angehört, ist somit in über 70 Ländern vertreten und beschäftigt ca. 2.200 Mitarbeiter.

Optimierungsmaßnahmen waren u. a.:

• Verbesserung der Einkaufspreise für den indirekten Einkauf (z.B. Logistik, Energie, Telekommunikation)
• Optimierung der Zahlungskonditionen
• Verbesserung der Einkaufspreise für ausgewählte Warengruppen im direkten Einkauf (z.B. Metalle, Aludruckguss, Verpack.)

Interviewpartner des Kloepfel Magazins ist Martin Roscher, Leiter Strategischer Einkauf bei der Wieland Electric GmbH.

Kloepfel Magazin: Waren Sie zu Projektbeginn skeptisch oder eher aufgeschlossen?

Martin Roscher: Da ich in den Entscheidungsprozess für das Engagement von Kloepfel Consulting komplett eingebunden war, war ich von Beginn an überzeugt, dass wir gemeinsam Potentiale heben werden. Neugierig war ich auf die Höhe der Potentiale, die Vorgehensweisen sowie den Know-how Transfer durch das Kloepfel-Team.

Kloepfel Magazin: Was waren die größten Herausforderungen zu Beginn des Projektes?

Martin Roscher: Eine große Herausforderung waren die sehr begrenzten Kapazitäten in der Entwicklung und dem Labor für die Prüfung von Alternativmaterialien, da das Entwickeln vieler Produktneuheiten Vorrang hatte. Weiterhin mussten auch Mitarbeiter aus anderen Bereichen vom Projekt überzeugt werden, da der Einkauf von indirekten Themen teilweise in anderen Fachabteilungen als dem Einkauf angesiedelt war, das heißt die Zentralisierung des Einkaufs war noch nicht in Gänze vollzogen.

Kloepfel Magazin: Inwiefern wirkt sich die Optimierung nachhaltig auf Ihr Tagesgeschäft aus?

Martin Roscher: Durch die hohe Expertise des Beschaffungsmarktes von Kloepfel Consulting konnten wir in einigen Bereichen eine Markttransparenz erhalten, die auch für zukünftige Verhandlungen sehr wertvoll ist. Weiterhin wurde die Zentralisierung des Einkaufs bei Wieland Electric durch das Kloepfel-Team beschleunigt.

Kloepfel Magazin: Wie würden Sie die Arbeitsweise des Kloepfel-Projektteams mit drei Worten beschreiben?

Martin Roscher: Zielorientiert, strukturiert, transparent (wöchentliche Jour Fixe sowie Reportings)

Kloepfel Magazin: Gemeinsame Projekterfolge sind auch immer personenabhängig. Wir sprechen davon, dass wir in den Projekten Kollegen auf Zeit sind. Wie war Ihr Empfinden?

Martin Roscher: Das Kloepfel-Team war aufgrund des offenen und kollegialen Umgangs schnell im Team integriert.

Kloepfel Magazin: Der ein oder andere Lieferant musste sich erst daran gewöhnen, neben den vertrauten Ansprechpartnern Ihres Unternehmens auch neue Kloepfel-Gesichter am Verhandlungstisch zu sehen. Wie haben Sie diese Situationen erlebt und welche Reaktionen gab es von Seiten der Lieferanten?

Martin Roscher: Wir haben die Lieferanten vorab informiert, da wir bei Wieland Electric einen partnerschaftlichen Umgang mit unseren Lieferanten pflegen. Es gab einzelne Lieferanten, die Bedenken hatten. Die meisten Lieferanten gingen jedoch professionell damit um und nahmen die Herausforderung sportlich an.

Kloepfel Magazin: Wie lautet Ihr Fazit nach Projektende?

Martin Roscher: Wir konnten im Bereich des indirekten Einkaufs sowie der Zahlungskonditionen signifikante Einsparungen zeitnah realisieren und trotz eines straffen Zeitplans die ambitionierten Ziele erreichen. Deshalb empfehle ich Kloepfel Consulting gerne weiter.

Kloepfel Magazin: Vielen Dank für das Interview.