Projekt-Interview: „Auspresserischen Verhandlungen nie zustimmen“

Kloepfel Magazin Februar 2015

billerbeck-logoInterview mit Sandro Corpina, Geschäftsführer der billerbeck Schweiz AG

Mehr als ein Versprechen – „EIN GUTER TAG BEGINNT NACHTS“

billerbeck entwickelt und produziert Bettwaren nach wissenschaftlichen Kriterien. So entstehen Produkte für mehr Lebensqualität.

Die Lebensqualität ist in weiten Teilen von einem gesunden und erholsamen Schlaf abhängig. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, die Konzentration und Belastbarkeit, aber auch die Stimmungslage und zahlreiche organische Funktionen leiden unter zuwenig oder schlechtem Schlaf. Darum befasst sich billerbeck seit über 90 Jahren systematisch mit den Gewohnheiten und Bedürfnissen rund um den Schlaf.

Kloepfel Magazin: Waren Sie zu Projektbeginn skeptisch oder eher aufgeschlossen?

Sandro Corpina, Geschäftsführer der billerbeck Schweiz AG

Sandro Corpina, Geschäftsführer der billerbeck Schweiz AG

Sandro Corpina: Ich war zu Projektbeginn eher aufgeschlossen, weil ich vom Modell des Beratungsprojektes überzeugt war, und weil Kloepfel Consulting das Projekt im Vorfeld sehr ausführlich und persönlich vorgestellt und uns konkret (d.h. bezogen auf unser Einkaufsvolumen) beraten hat.

Kloepfel Magazin: Was waren die größten Herausforderungen zu Beginn des Projektes?

Sandro Corpina: Gewisse Mitarbeiter von den Vorteilen dieses Projekts zu überzeugen und die Berater von Kloepfel Consulting auf unsere Betriebskultur einzustimmen.

Kloepfel Magazin: Inwiefern wirkt sich die Optimierung nachhaltig auf Ihr Tagesgeschäft aus?

Sandro Corpina: Wir profitieren von besseren Einkaufspreisen und vereinheitlichten Konditionen mit unseren Lieferanten.

Kloepfel Magazin: Wie würden Sie die Arbeitsweise des Kloepfel-Projektteams mit drei Worten beschreiben?

Sandro Corpina: Zielgerichtet, strukturiert, professionell. Und es waren intelligente und gut aufgestellte Jungs.

Kloepfel Magazin: Gemeinsame Projekterfolge sind auch immer personenabhängig. Wir sprechen davon, dass wir in den Projekten Kollegen auf Zeit sind. Wie war Ihr Empfinden?

Sandro Corpina: Die beiden jungen Kollegen haben sich innert sehr kurzer Zeit bei uns sehr gut eingelebt. Ein solches Projekt setzt auch ein hohes Mass an Empathie und Vertrauen voraus. Dies wurde vollumfänglich erfüllt.

Kloepfel Magazin: Der ein oder andere Lieferant musste sich erst daran gewöhnen, neben den vertrauten Ansprechpartnern Ihres Unternehmens auch neue Kloepfel-Gesichter am Verhandlungstisch zu sehen. Wie haben Sie diese Situationen erlebt und welche Reaktionen gab es von Seiten der Lieferanten?

Sandro Corpina: Das war meines Erachtens nie ein Problem. Aus taktischen Überlegungen wurde gemeinsam entschieden, ob unsere Einkaufsverantwortlichen bei gewissen Gesprächen dabei sein sollen oder nicht. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass es mir immer ein sehr grosses Anliegen war, dass mit unseren Lieferantenpartnern fair, anständig und im Sinne unserer Betriebs- und Verhandlungskultur umgegangen wird. Ich hätte unnötig harten oder gar ‚auspresserischen‘ Verhandlungsmethoden nie zugestimmt.

Kloepfel Magazin: Wie ist Ihr Fazit nach Projektende?

Sandro Corpina: Gute Sache. Ich würde es wieder tun.