Kosten in Kliniken ohne Entlassungen senken

Kloepfel Magazin Februar 2015

Ultrasound examination in the Operating Room © sudok1 - Fotolia

Ultrasound examination in the Operating Room © sudok1 – Fotolia

Kloepfel Consulting hat Ihr Engagement bei der Bredehorst Clinic Medical Management weiter ausgebaut. Bredehorst Clinic Medical Management berät nationale und internationale Teilnehmer der Gesundheitsversorgung. Hierzu gehören insbesondere Krankenhäuser und Medizintechnikhersteller. Die fachübergreifende Beratung erfolgt ausschließlich durch Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung im Gesundheitsmarkt bzw. bei der Umsetzung des jeweiligen Beratungsproduktes. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgt durch Mediziner, Betriebswirte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und weitere Fachleute. Hierzu zählen unser Netzwerk der BCMM-Experten sowie unsere Kooperationspartner. In unseren Projekten realisieren wir nach einer Analyse- und Konzeptionsphase immer auch die Umsetzung der verabschiedeten Konzepte. Nur so sind die prognostizierten Effekte auch tatsächlich zu realisieren. Flankierend entwickeln wir Ihre Mitarbeiter weiter, die den Projekterfolg unterstützen und nachhaltig sichern.

Strategische Ausrichtung

Ziel unserer Beratung ist die wirtschaftliche Sicherung unserer Kunden durch Anpassung der Betriebsorganisation an die geänderten Umweltbedingungen. Durch Organisations- und Wirtschaftlichkeitskalkulationen gewährleisten wir eine optimale Aufstellung der Organisationeinheiten und sichern/steigern damit die fundamentalen Erlöse des Kunden. Gemeinsam erarbeiten unsere Kunden und wir seine langfristige Strategie. Diese umfasst u.a. die medizinische und wirtschaftliche Ausrichtung des Krankenhauses. Hierbei werden die künftigen Behandlungsbedarfe der Patienten im Einzugsgebiete analysiert und mit den vorhandenen Angeboten des Kunden und seiner Konkurrenten verglichen. Nur wer die richtigen Angebote langfristig bietet wird erfolgreich am Markt agieren können.

»Die BCMM begleitet uns erfolgreich im Strategieprozess. Im Rahmen der Überprüfung unserer Strategie wurden uns wertvolle Impulse gegeben. Unsere Verbundstrategie bildet die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer drei Krankenhausstandorte.«
Dr. Nicolas Krämer (Kaufmännischer Direktor), Marienkrankenhaus Soest

Optimierung der Betriebsorganisation

Die organisatorische Aufstellung eines Krankenhauses in seinen Fachabteilungen, Funktionsdiagnostik, Notaufnahme, tertiären Einheiten und anderen Einrichtungen ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor. Hier muss bei der täglichen Arbeit permanent der Spagat geschafft werden, eine hohe Qualität zu erreichen und dabei kostengünstig zu arbeiten. Nur durch optimale Prozesse und richtigen Personaleinsatz ist dies zu schaffen. Die Bredehorst CMM hilft ihren Kunden Veränderungsbedarfe zu erkennen, erarbeitet mit eigenen ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiten Lösungen zusammen mit dem Team des Kunden und setzt diese auch um. Nur eine funktionale und umgesetzte Lösung hilft dem Kunden bei seiner täglichen Arbeit. Beispielhaft bietet die Bredehorst CMM Lösungen für die Not- und Elektivaufnahme an.

Zentrale Notaufnahme

Der Notfallpatient hat für die Kernabteilungen eines Krankenhauses eine existenzielle Bedeutung. Rund 40 Prozent der Erlöse aus Krankenhausleistungen sind auf diese Patientengruppe zurückzuführen. Die Patientenkontakte in den Notaufnahmen nehmen bundesweit jährlich um ca. 5 % zu. Dabei fungieren die Notaufnahmen vieler Krankenhäuser mittlerweile als wichtige Anlaufstelle nicht nur für Notfall- sondern auch für ambulante Akutpatienten. Gerade vor dem Hintergrund einer unzureichenden ambulanten Notfallvergütung ist eine moderne und effiziente Versorgung besonders wichtig. Um die zentrale Notaufnahme von der Patientenannahmestelle zur lenkenden Organisationseinheit für übergreifende und interdisziplinäre Versorgungsketten zu entwickeln, bedarf es unterschiedlicher Maßnahmen. Hier sind insbesondere die Implementierung eines Triagierungssystems, die Etablierung einer eigenständigen Leitung, eine auf die Bedürfnisse der Notaufnahme abgestimmte Personalbedarfsplanung sowie funktionierende Behandlungspfade und ein abgestimmtes Belegungsmanagement zu nennen.

Zentrale Elektivaufnahme / Ambulanzorganisation

Von besonderer Bedeutung für das Zusammenspiel von Elektivaufnahmen und Ambulanzen ist ein gemeinsamer Standardprozess in der stationären Vorbereitung von elektiven Patienten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die zentrale Erbringung der prästationären Maßnahmen wie der OP- und Narkoseaufklärung. Eine Anknüpfung des Vertragsmanagements, des Casemanagements sowie des Sozialdienstes ist darüber hinaus denkbar. Durch Zentralisierung werden die Patientenwege vereinfacht und verkürzt, die Wanderung der Patienten zwischen den einzelnen Bereichen entfällt. Insgesamt wird der Prozess für das Krankenhaus effizienter und kostengünstiger und für die Patienten einheitlicher und nachvollziehbarer gestaltet.

Belegungs- und Entlassungsmanagement

Motion Blur Stretcher Gurney Patient Hospital Emergency © spotmatikphoto - Fotolia

Motion Blur Stretcher Gurney Patient Hospital Emergency © spotmatikphoto – Fotolia

Medizinisch nicht notwendige Belegungstage führen zum Einen zu erhöhten variablen Kosten, zum Anderen zu künstlich aufrecht erhaltenen Überkapazitäten mit entsprechendem Fixkosten sowie bei entsprechender Patientennachfrage zu hohen Opportunitätskosten durch unnötig belegte Betten. Wir unterstützen Krankenhäuser bei der Verweildaueroptimierung sowie dem Belegungs- und Entlassmanagement mit individuellen Maßnahmen. Diese können bereits früh, nämlich bei einer zentralen Terminvergabe für stationäre Aufnahmen oder der Indikationssprechstunde mit einer effizienten Vorbereitung des stationären Aufenthaltes beginnen. Auch der Sozialdienst muss so früh wie möglich in den Versorgungsprozess mit eingebunden werden. Die Maßnahmen gehen dann mit der Qualität der Aufnahmediagnose sowie der geplanten und voraussichtlichen Entlassung genau so weiter, wie mit einem stringenten Verweildauercontrolling inklusive einer Integration in den Visiteprozess. Zusätzlich profitieren unsere Kunden durch die Entwicklung von Entlassdiagnostikpfaden, die fachabteilungsbasiert und durch die Krankenhaus-IT unterstützt den Entlassungsprozess beschleunigen und vereinfachen sollen.

Abrechnung & Codierung

Sowohl im Rahmen der ambulanten, der vorstationären als auch der stationären Abrechnung lassen sich oftmals Mehrerlöse realisieren. Dazu bedarf es einfacher Abrechnungswege sowie einer standardisierten Leistungsdokumentation.

Optimierung der stationären Abrechnung

Im DRG-System wird jeder stationäre Aufenthalt anhand bestimmter Kriterien (z. B. Hauptdiagnosen, Nebendiagnosen) bestimmten Fallgruppen zugordnet und pauschal vergütet. Gerade die Kodierung der Nebendiagnosen wird oftmals vernachlässigt und führt zu hohen Erlöseinbußen. Diese Potenziale heben wir gemeinsam mit unseren Kunden.

Optimierung der ambulanten Abrechnung

Die ambulanten Patienten stellen einen Großteil der Patientenzahlen eines Krankenhauses dar. Durch falsche oder unterlassene Berechnung abrechenbarer Ziffern entgehen vielen Krankenhäusern hohe Erlöse. Die folgenden Maßnahmen (Auszug) helfen unseren Kunden, die ambulante Abrechnung zu optimieren. Vor Ort werden mit den Mitarbeitern des Kunden entsprechende Maßnahmen erarbeitet und implementiert, die für die erbrachten Leistungen an den ambulanten Patienten auch zu der vorgesehene Vergütung führen.

„Durch die Zusammenarbeit mit der Bredehorst CMM konnten wir deutliche Mehrerlöse in unserer Klinik erreichen. Wir möchten das Düsseldorfer Unternehmen hiermit ausdrücklich empfehlen.“
Frank Germeroth (Geschäftsführer), Nordwestkrankenhaus Sanderbusch, Sande

Sach- und Materialkostenoptimierung

Einer der großen Kostenstellschrauben im Krankenhaus ist der Bereich der Sach- und Materialkosten. Durch Verbesserung der Einkaufskonditionen und Reduktion der bestellfixen Kosten durch Bestellungsbündelung sowie Eliminierung nicht notwendiger Materialien (Sortimentsstraffung), lassen sich pro Jahr mehrere hunderttauend Euro einsparen. Diese Einsparungen sind personalneutral, was angesichts von dem bereits teilweise hohen Personalreduktionen im Krankenhaus ein wichtiger Faktor ist. Jeder Euro eingesparte Kosten ist ein Euro Gewinn am Ende des Jahres.

„In der Zusammenarbeit mit der BCMM konnten wir nachhaltig Einsparungen in dem Bereich des Einkaufes erzielen. Besonders die vertrauensvolle Zusammenarbeit der BCMM mit den Ärzten und der Pflege hat uns sehr positiv beeindruckt.“
Guido Bunten (Mitglied der Geschäftsführung), KKRN Marl