Franken Aufwertung: Kostenfreie Hotline und Tipps für Schweizer Einkäufer

Kloepfel Magazin Januar 2015

Coins of Switzerland © Vladimir Wrangel – fotolia

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• Umfrage: 43% machen sich grosse Sorgen um ihre Wettbewerbsfähigkeit
• Und 50% wollen Einkaufsvolumina in Euro verlagern
• Hotline eingerichtet

Anlässlich der Franken Aufwertung hat die Einkaufsberatung Kloepfel Consulting branchen-übergreifend vom 16.01. bis zum 19.01.2015 78 schweizerische Einkaufsmanager und Ge-schäftsführer in einer online durchgeführten Blitzumfrage nach den Folgen befragt. Es ha-ben sich zwei Kernaussagen ergeben: 43 % machen sich grosse Sorgen um ihre Wettbe-werbsfähigkeit und 50 % wollen Einkaufsvolumina in Euro verlagern.

Aufgrund der hohen Nachfrage hat das Beratungshaus jetzt für Schweizer Einkäufer eine Hotline eingerichtet. Unter Tel.: +41 41 248 08 88 vermittelt Kloepfel Consulting Schweizer Einkäufern schnellstmöglich eine kostenfreie Telefonberatung zum Thema „Franken Aufwertung: Wie der Einkauf reagieren kann, um Gewinnmargen abzusichern“ – Inhalte:

Der Einkauf hat die Zeit genutzt – Viele tiefhängende Früchte sich bereits geerntet

Der Einkauf hat über die letzten Jahre viele Optimierungsansätze umgesetzt. Die Abhängigkeit von Vorleistungen zu Frankenkosten konnte stark reduziert werden. Von den niedrigeren Eurokosten können Einkäufer nun unmittelbar profitieren. Von Zulieferanten mit Importvorteil erwarten Einkäufer, dass diese die tieferen Europreise nun rasch an den Einkauf weitergeben. Proaktives Nachverhandeln wird allerdings notwendig sein. Inländische Lieferanten, welche mit viel Überzeugungsarbeit auf EURO umstellen mussten, werden hingegen zu kämpfen haben.

Zusätzliche Hebel im Einkauf sind gefragt

„Darüber hinaus ist der Einkauf gefordert, zusätzliche und neuartige Ansätze zur Reduktion der Frankenkostenblöcke zu prüfen, um die Margenverluste aufzuhalten. Eine der Prioritäten ist sicherlich, die Verlagerungen von weiteren Wertschöpfungseinheiten ins Euroland oder in eine andere Region mit Faktorkostenvorteilen zu prüfen“, erklärt Dr. Stephan Hofstetter, Senior Manager Kloepfel Consulting Schweiz. „Das Outsourcing ausgewählter Dienstleistungen wird bereits von einigen Firmen aktiv vorangetrieben. Zudem kann der Einkauf günstigere Maschinen im Ausland einkaufen, so die Automatisierung vorantreiben und dadurch die Effizienz steigern. Teile und Komponenten aus dem Euroraum für Standorte in Drittländern mit ebenfalls starker Währung, etwa USA oder China, sind rasch zu verhandeln. Denn Europäische Lieferanten werden ihre USD-Preislisten nicht ohne Nachfrage anpassen“, so der Experte.

Dem Einkauf eröffnen sich weitere Spielräume zur Kostenoptimierung. „Noch zu oft ist der Einkauf zu operativ unterwegs oder im Unternehmen zu verzettelt aufgestellt, um seine volle Kraft als Margenmotor zu entfalten,“ so Hofstetter weiter.