Kloepfel Magazin

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Make or buy Analysen

Am Anfang steht die Kosten-Nutzen-Analyse
Die Beantwortung der Frage nach Eigenfertigung oder Fremdbezug von Bauteilen bedarf einer umfassenden Kosten-Nutzen-Analyse. Bei der Findung der optimalen strategischen Ausrichtung für produzierende Unternehmungen werden die jeweiligen Vor- und Nachteile der konzeptionellen Ansätze der Konzentration auf Kernkompetenzen und der vertieften Eigenfertigung gegenübergestellt.

Vorteile einer Buy-Entscheidung
Die Leistungsverlagerung an Dritte birgt enorme Kostensenkungspotenziale durch Größen- und Spezialisierungsvorteile der Fremdanbieter. Die gleichzeitige Verschlankung der eigenen Produktion erlaubt die Sicherung von Wettbewerbsvorteilen durch die Erhöhung des Spezialisierungsgrades und verkleinert Fixkostenblöcke durch die Freisetzung gebundenen Kapitals. Durch die Reallokation der Ressourcen kann die Fertigungskapazität des Endproduktes ausgeweitet werden. Eine Just-in-Time-Belieferung gewährleistet einen kontinuierlichen Fertigungsfluss. Für ein funktionierendes Outsourcing sind lieferantenseitige Termintreue und Kapazitätensierheit unerlässlich. Damit wird die Auswahl der richtigen Partner ein kritischer Erfolgsfaktor.

Vorteile einer Make-Entscheidung
Die Erhöhung des Eigenfertigungsanteils durch Insourcing hingegen reduziert die Abhängigkeit von schwankenden Märkten, knappen Kapazitäten, Lieferzeiten und kritischen Lieferanten. Kostenstruktur- und Prozessanalysen bestimmen den individuell richtigen Mix aus Eigenfertigung und Auslagerung und legen Kostensenkungspotenziale offen.